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Katharina
oder:
Die Kunst Arbeit zu finden
DarstellerInnen:
Heidi Ecks, Renate Dissel, Claudia Emke, Klaus Zwick, Wolfgang Heitz, Achim Stellwagen
Buch und Regie:
Barbara Trottnow
Kamera:
Meinolf Schmitz
Ton:
Michael Busch
Schnitt:
Margot Krumpen
Kostüme:
Renata Kos
Maske:
Ute Schweikhard
Ausstattung:
Henner Drescher
Produktionsleitung:
Alfred Engler
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Vier Frauen suchen in schwierigen Zeiten Arbeit. Die Schriftstellerin Anna Seghers musste 1933 ins Exil nach Paris fliehen. Auf der Suche nach neuen Stoffen erinnerte sie sich dort an einen Zeitungsartikel über Maria Einsmann, die in Mainz viele Jahre unerkannt in Männerkleidern gearbeitet hatte. So entstand die Geschichte der Katharina Rendel, die nach dem Tod ihres Mannes seine Kleider anzieht, um Arbeit in einem Bergwerk zu finden. Gudrun Selent kommt aus der ehemaligen DDR und erzieht ihren Sohn allein, seit 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung, ist sie arbeitslos.
Anlass für den Film war ein lange verschollenes Drehbuch, das Anna Seghers 1934/35 zusammen mit Hans Richter und Friedrich Kohner schrieb und das jetzt im Museum of Modern Art in New York gefunden wurde. Barbara Trottnow verknüpft in ihrem Film Spielszenen aus dem Drehbuch mit dokumentarischen Anmerkungen zu den schwierigen Lebensumständen von Anna Seghers und sucht Parallelen zur Situation von Frauen heute. Außerdem macht sie sich auf die Suche nach Maria Einsmann, deren wahre Geschichte Anna Seghers auf die Idee brachte.
Katharina, Maria, Anna und Gudrun - vier Frauengeschichten, erfunden und wahr, gespielt und beobachtet, damals und heute, und die Frage: Wie weit müssen Frauen gehen, um in schwierigen Zeiten Arbeit zu finden? |