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Selbstkritisch geht Emine auf die Frage ein, warum sie nie richtig Deutsch gelernt hat. In den Betrieben gab es anfangs Dolmetscher, und später fehlte ihr die Zeit für Sprachkurse. Wenn sie müde von der Arbeit heim kam, warteten Kinder und Haushalt. Im Film erzählt Emine ihre Lebensgeschichte in Türkisch, ihrer Muttersprache. In der deutschen Sprachfassung wird sie von einer Schauspielerin synchronisiert, die türkische Sprachfassung bietet den Originalton und somit ein höheres Maß an Authentizität.
Emine’s Kinder sind stolz auf ihre Mutter. Sohn Nafiz findet es sehr mutig, dass seine Mutter allein nach Deutschland gekommen ist, ohne ein Wort Deutsch zu können. Und Tochter Dilek weiß, wie sehr sie davon profitiert, dass ihre Mutter damals all die Schwierigkeiten auf sich genommen hat. Die drei Kinder sprechen besser Deutsch als Türkisch, haben die Schule abgeschlossen und Berufsausbildungen gemacht. Sie sind in der deutschen Gesellschaft angekommen, und dennoch möchten sie einiges bewahren aus der Tradition ihrer Eltern. So ist es für Dilek von Bedeutung, dass ihre kleine Tochter später einmal als Jungfrau in die Ehe geht.
Der Film eignet sich gut für die Integrationsarbeit und wird auch für den Türkisch-Unterricht empfohlen.
Die türkische Fassung wurde gefördert von der Stiftung Rheinland Pfalz für Kultur |
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