| |

     
|
Ohne Klischees und Vorurteile zu bedienen, bietet der Film die Chance, die jungen Frauen aus der Türkei kennen zu lernen. Die Zuschauer können sich selbst ein Bild machen, Menschen und Szenen sprechen für sich.
Fröhlich, verliebt und voller Vorfreude auf die Zukunft, so haben wir die Frauen in der Türkei erlebt. Erst hier merken sie, dass z.B. ihr Wunsch berufstätig zu sein, schwer realisierbar ist. Heimweh ist eines ihrer großen Probleme, aber vor allem die Sprachprobleme hindern sie daran, ihre neue Umwelt zu erkunden. Seher hat in der Türkei als Verkäuferin gearbeitet und sich gern mit einer Freundin im Café getroffen, in Deutschland traut sie sich nicht allein vor die Tür.
In der Türkei gelten die Almancılar (Deutschländer) als reich, sie geben viel Geld für die Hochzeiten aus und sind auch sonst großzügig, wenn sie im Urlaub in die alte Heimat kommen. Erst in Deutschland erfährt eine unserer Protagonistinnen, dass ihr Mann arbeitslos ist.
Der Film liegt in einer deutsch-türkischen Sprachfassung vor, die türkischen O-Töne sind deutsch untertitelt, die deutschen türkisch. So können auch Türken mit schlechten oder gar keinen Deutschkenntnissen den Film verstehen.
Gefördert von „Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur“, „Hessische Filmförderung“ und „Filmstiftung Nordrhein-Westfalen“ |

|